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Interview
Dominik & Justin
Dominic (20)
und Timo (24) kommen aus Darmstadt. Sie kennen sich seit 4Jahren, leben
zusammen und sind seit 2 Jahren sogar verpartnert.
Unter dem Künstlernamen Dominic Bahri und Justin 0'Conner erobern die beiden
sympathischen Kerlchen nun die Anhänger der Pornoindustrie.
Gerade haben siemit XXX-PROJECT ihr Erstlingswerk "THE FIRST TIME" beendet, in
dem sie eigentlich nichts anderes tun, als was sie privat auch machen.
In "THE FIRST TIME" spielt Timo einen typischen Schwulen aus Köln, der
Dominic, dem Jungen vom Lande, nicht nur die schwule Szene, sondern auch die
körperliche Liebe nahe bringt. Für uns ließen sich die Jungschauspieler
bereitwillig interviewen und zeigten, dass sie allzeit bereit sind.

COCK:
Wie seid ihr zu XXX-PROJECT gekommen?
Dominic: Ich habe im Internet und in der GAB eine Anzeige
gesehen, daß XXX-PROJECT junge Akteure suchte. Da haben wir spontan
entschlossen, uns da zu bewerben.
Timo: Wir haben mit dem Thomas über E-Mail Kontakt aufgenommen, dann
miteinander telefoniert, danach eine Spritztour nach Köln gemacht und uns zu
einem persönlichen Gespräch getroffen.
COCK: Warum braucht ihr den Kick einer Pornoproduktion?
Dominic: Wir sind halt ziemlich offen und sagen nicht nein, wenn es um
einem Dreier oder Vierer geht. Wir finden das okay, man darf sich halt nur
nicht betrügen. Eigentlich machen wir nur das, was tausende andere Schwule in
ihrer Partnerschaft auch machen.
Timo: Wir wollten mal die Erfahrung machen, wie der Reiz ist, gemeinsam
mit anderen Sex vor der Kamera zu erleben. Wir hatten schon professionell
Fotos für "originalguys.com" machen lassen, die uns auch schon für Pornos
anwerben wollten, aber da waren wir erst ganz frisch zusammen und da kam das
noch nicht in Frage. Später hat es uns dann doch schon gereizt.
COCK: Hat Porno einen negativen Stellenwert in der Gesellschaft?
Dominic: Keiner redet darüber, aber alle tun es. Ich möchte nicht in
manchen Zimmern Mäuschen spielen.
Timo: Ich denke, obwohl viele noch in ihrem Hinterkopf haben, daß
Pornos etwas Schlechtes sind, interessiert es doch jeden. Das ist diese
Doppelmoral. Eigentlich hat doch fast jeder einen Film zu Hause.
COCK: Wann hattet ihr euren ersten Sex? Dominic: Mit 11 habe ich
mit meinem Cousin diesen Kinder-Softporno "Eis am Stiel" angesehen, danach
haben wir uns gegenseitig abgeblasen. Wir haben auch das Ficken versucht, aber
wir waren beide elf, das war lediglich ein Ausprobieren, da ist noch nicht
wirklich etwas passiert. Das waren meine ersten Erfahrungen.
Timo: Mit 13 war ich mit meinem Cousin grillen. Als uns die Würstchen
verbrannten, meinte er, wir müßten jetzt andere Würstchen essen. Als ich das
nicht verstand, klärte er mich auf, daß er mir einen blasen wollte. Ich fand
das zuerst doof, weil wir ja beide Männer waren; aber er meinte, "wenn du die
Augen zumachst, fühlt sich das an, als wenn es dir ein Mädchen macht." Durch
das Gespräch hatte ich einen Steifen bekommen und wenn der Schwanz steht, ist
ja bekanntlich der Verstand im Arsch. Da ging es los, er blies mir einen,
danach habe ich ihm einen geblasen. Als er sich dann hinlegte und gefickt
werden wollte habe ich ihn halt durchgezogen. Danach habe ich das Ganze erst
einmal verdrängt, hatte immer ganz viele Mädels um mich. Erst mit 18, als ich
meinen Führerschein gemacht hatte, bin ich ab nach Frankfurt zu den Jungs.
Davor hatte ich Sex mit Frauen. Dominic: Ich nicht, ich will das auch
gar nicht. Ich hatte viele Cousins, die alle etwas mit mir machen wollten. Da
ist das so hängen geblieben.
COCK: Ist privater Sex anders als der, den ihr vor der Kamera habt?
Dominic: Auf jeden Fall ist der anders, als wenn man einen Dreier oder
Vierer macht. Wenn wir als Paar zusammen sind, geht es mehr ums Gefühl. Da
kuschelt man auch schon mal stundenlang und hat dann den leidenschaftlichsten
Sex. Beim Sex mit mehreren geht es nur um den Spaß, vor einer Kamera geht es
nur um den Film: das Licht muß stimmen, man muß gut rüberkommen. Wenn es dann
außerdem noch Spaß macht, ist das natürlich cool. Timo: Ich war während
der Dreharbeiten immer sehr rattig, da habe ich manchmal die Kamera total
vergessen. Anfangs hat mich die Kamera ein wenig abgebremst: die ständigen
Stops, die Stellungswechsel oder die Einstellungen des Lichtes verwirrten
mich, aber der Thomas (Regisseur) hat relativ freizügig gedreht und ließ uns
einen großen Freiraum, das war echt gut. Wir konnten Spaß haben, haben uns
ausgetobt und dabei die Kamera total vergessen und nicht mehr beachtet.
COCK: Hattet ihr beim Dreh Mitspracherecht?
Timo: Wir haben über den Inhalt gesprochen und Thomas hatte schon
Topideen. Ich habe allerdings auch gesagt, das oder das könnte man so machen,
worauf er dann lachte und sagte: "Du bist eine Drecksau, klar so machen wir
das..."
COCK: Im Film habt ihr Sex mit Partnern, die ihr euch nicht selbst
aussucht. Klappt es trotzdem immer, daß ihr euren Mann steht?
Dominic: Thomas hat uns vorher die jeweiligen Drehpartner gezeigt.
Darunter war lediglich einer, mit dem wir beide nicht zurecht kamen, für den
haben wir recht schnell Ersatz gefunden. Aber ich hatte auch schon einen
Hänger. Wenn man übereinen Zeitraum von vier Stunden dreht, kommt die
Situation, daß man theoretisch abspritzen kann, aber statt dessen in eine
nächste Szene oder einen anderen Raum muß. Dann ist es entweder zu kalt oder
man will einfach nicht mehr und muß trotzdem; dann ist der Druck weg und da
kann es schon zu einem Hänger kommen. Timo: Zehn, zwölf mal Kommen ist
nicht das Problem. Bei einer Schaumszene habe ich sechs oder siebenmal
hintereinander abgespritzt. Nur irgendwann wird es immer schwieriger, da hängt
er auch mal - aber halb-steif wird er eigentlich immer. Da haben es die
Passiven einfacher, die haben nicht diesen Druck, für die ist das kein Thema. |
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COCK: Was
ist für euch guter Sex? Dominic: Guter Sex muß intensiv sein; man muß
auch nicht viel dabei reden. Bei uns paßt das einfach: wenn Timo nachts einen
Steifen hat und ran will, macht er mich heiß, in dem er mir an den Ohren
rumknabbert, dann wird es gut und macht Spaß. Aber auch ein Quicky kann gut
sein.
Timo: Guter Sex ist vielseitig, läuft über das Gefühl; es muß einfach
passen.
COCK: Worauf achtet ihr bei einem Sexpartner? Auf den Arsch, den Schwanz?
Dominic: Bei mir kommt es speziell auf die Person an. Er muß nicht jung
sein, der Typ Mann muß stimmen. Ich hatte schon einen Freund, der 15 Jahre älter
war und es hat trotzdem gepaßt. Der hatte auch keine 20 cm. Timo hat ja auch
keine 20 cm und trotzdem macht mir der Sex mit ihm ammeisten Spaß.
Timo: Je jünger, desto besser! Deswegen habe ich ja auch einen jüngeren
Freund und der ist noch so eng wie am Anfang. (lacht) COCK: Spielt die
Schwanzlänge /Schwanzgröße für euch eine Rolle?
Timo: Wenn ich mal so richtig heiß auf die passive Rolle bin, wäre es
schon hilfreich, wenn er über 23 cm hat.
COCK: Gibt es, wenn ihr fremddreht, Eifersüchteleien?
Dominic: Das kommt drauf an; wir hatten mal einen Jüngeren bei uns, mit
dem hätte Timo auch alleine was machen können. Aber wenn es ein Typ ist, auf den
Timo 100%ig steht und er plötzlich das totale Strahlen in die Augen bekommt und
mich links liegen läßt, werde ich natürlich auch eifersüchtig. Das kann niemand
beeinflussen. Wenn der andere so richtig Feuer fängt und richtig abgeht, so das
man sagen muß "Hallo ich bin auch noch da!", dann reden wir darüber und dann ist
das wieder gut.
COCK: Wissen eure Eltern Bescheid? Dominic: Das ich schwul bin,
wissen meine Eltern seitdem ich 11 bin, mit den Pornos weiß lediglich meine
Mutter. Mein Vater weiß zwar, daß ich schwul und mit Timo verheiratet bin, aber
ich weiß nicht, wie er auf die Filmerei reagieren würde, das muß er nicht
unbedingt wissen.
Timo: Meine Eltern können zwar alles essen, brauchen aber nicht alles zu
wissen. Die wissen über mein Sexleben eigentlich gar nichts, obwohl sie sich
denken können, daß ich mit Dominic zusammen bin. Sie waren auch nicht bei
unserer Verpartnerung dabei, da kam nur Dominics Familie.
COCK: Wie fühlt man sich, wenn man weiß, daß sich Männer bei eurem Film
einen runterholen?
Dominic: Das ist mir egal, das können sie ruhig machen, ich bin ja nicht
wirklich dabei. Wenn wir in der Sauna sind, gibt es bestimmt auch einige, die
sich auf uns einen abrubbeln. Die können sich die schönen Bilder angucken, das
ist in Ordnung, ich habe damit keine Probleme.
Timo: Für mich ist das ein Kick, zu wissen, die wichsen sich da jetzt
einen drauf ab, nur weil ich voll gespritzt werde oder selbst jemand anderen
vollspritze; das ist schon cool.
COCK: Machen euch selbst Pornos geil?
Dominic: Ja, aber ich brauche das nicht unbedingt. Wenn Timo sich einen
Film anguckt, bin ich ja sowieso dabei. Wenn ich mich abwichsen will und Timo
gerade mal nicht da ist und die DVD eh im Recorder liegt, warum soll ich nicht
mal in so einen Film rein sehen? Aber gezielt einen Film kaufen oder ausleihen,
würde ich nicht.
Timo: Den eigenen Film anzusehen, fände ich schrecklich, weil ich mir
selbst nicht gefalle.
Dominic: Aber geil macht es schon. Ich halte unseren Film eher für eine
Dokumentation, weil es eine tolle Erfahrung für uns war.
Timo: Also wenn ich sehe, daß Dominik es in dem Film mit anderen macht,
werde ich mich wahrscheinlich nicht mehr halten können.
COCK: Wie denkt ihr über "Safer Sex" und "Barebacking"?
Dominic: Ich finde, das soll jedem selbst überlassen sein, wie er es
machen will, keiner sollte zu Irgendetwas gezwungen werden. Wir beide machen es
in dieser Produktion zwar "ohne", aber wenn wir irgendwo hin fahren oder in die
Sauna gehen, benutzen wir schon das Kondom. Aber das muß wirklich jeder für sich
selbst entscheiden. Nur im Pornofilm kommt eine Bareback-Situation viel besser
rüber; das ist geiler.
Timo: Von der Gesundheit mal ganz abgesehen ist es mit einem Kondomen
wesentlich hygienischer und sauberer. Nach dem Arschfick zieht man das Kondom
nur ab und man kann wieder blasen. Ansonsten brauche ich Sperma wie Fische das
Wasser. Am liebsten würde ich darin baden, aber Dominic kriegt die Wanne ja
nicht voll. (lacht)
COCK: Gibt es Porno-Stars, mit denen ihr gerne einmal "arbeiten" möchtet?
Dominic: Ich kenne keinen Darsteller mit Namen.
Timo: Bei Bel Ami sind schon einige leckere Jungs dabei, Johann Pauli zum
Beispiel finde ich schon recht geil.
COCK: Was glaubst du, wie lange könnt ihr in der Pornobranche arbeiten?
Dominic: Sehr lange kann man dabei nicht bleiben, irgendwann ist man
verbraucht. Das Gesicht ist bekannt und dann wird man nicht mehr gekauft. Wenn
man mit 18 anfängt, hat man nach 4 Jahren so viele Pornos auf den Markt
gebracht, daß die Männer einen gar nicht mehr sehen wollen. Die wollen doch
immer wieder Frischfleisch sehen.
Timo: Wenn man einen Namen hat und bekannt ist, sollte man langsam
aufhören; das ist dann nicht mehr so interessant. Dominic:
Pornodarsteller sollte nicht die Zukunft sein. Es hat zwar Spaß gemacht, aber
deswegen möchte ich nicht mein Leben lang weitere Pornos drehen. Das war etwas
sehr Spontanes und wenn mir bei einer Produktion das Konzept gefällt, warum
nicht? Aber ich würde es nicht des Geldes wegen machen. Das Geld ist
zweitrangig, für mich zählt nur der Spaß. Timo: Ich sehe das genauso, das
Filmen soll keine Lebensaufgabe werden, da haben wir beide schon andere Ziele.
Irgendwann wollen wir uns mit einer schwulen Sauna selbständig machen. Das macht
uns Spaß, wir gehen selbst gerne in die Sauna und wenn dann dort noch unser
eigener Film läuft ... Das ist unser Ziel und das werden wir auch irgendwann
erreichen.
COCK: Zum Schluß noch die Frage nach den 3 Wünschen, wie sähen die aus?
Dominic: Das wir unsere Sauna realisieren, das wir viel Spaß haben und
viele Parties miteinander feiern und das ich immer mit Timo zusammen bleibe.
Timo: Das ich das, was ich mir in meinem Leben vorgenommen habe,
erreiche, das ich immer gesund bleibe und das ich immer mit Dominic zusammen
bleiben werde.
COCK: Wir wünschen euch viel Glück beim Realisieren eurer Träume, viel
Erfolg mit eurer ersten Filmproduktion und für alle weiteren Spritztouren
"harte" Zeiten. |