Interview
Philipe Donatello
 

   

Ein Pornostar packt aus:
"Sex ist eine sehr angenehme Beschäftigung"

Er ist eigentlich so, wie man sich einen Traum-Typen vorstellt: Philipe Donatello, 23 Jahre jung, ist der nette, sympathische, witzige und intelligente Junge von nebenan. Und das beste Stück unseres Models, der im Umkreis von Köln lebt und dort eine Ausbildung im sozialen Beruf absolviert, hat mit 18x5 cm nicht nur die richtige Größe, sondern verspricht alleine schon durch die Tatsache, dass er am liebsten aktiv agiert, dass Philipe genau der Typ Mann ist, den wir eigentlich immer suchen. Als Philipe bei Gayromeo auf einen Aufruf nach Darstellern für einen Pornofilm stieß, bewarb er sich zunächst nur mal so zum Spaß, um zu sehen, was passiert.

"Als ich Freunden von meinem Porno-Mitmach-Plänen berichtete, hatte ich eigentlich erwartet, man würde mir davon abraten; schließlich hat Porno ja immer noch etwas Negatives an sich, obwohl es in der letzten Zeit schon gesellschaftsfähiger geworden ist. Witzigerweise riet mir keiner davon ab..."

Das übliche Casting, die sogenannte Besetzungscoach, fiel bei der ersten Begegnung mit dem Regisseur aus, denn der hatte schon durch sogenannte Mundpropaganda von Philipes Qualitäten gehört.
Dass Philipe dann beim tatsächlichen Spiel vor der Kamera keinerlei Probleme hatte, seinen Mann zu stehen, lag sicherlich nicht nur alleine am Regisseur, sondern mit Sicherheit auch an den netten Partnern, mit denen Philipe sich auf Anhieb verstand, so dass die Situation einfach geil war. Selbstverständlich spielt dabei die Sympathie des Gegenübers immer eine große Rolle, denn Sex mit jemandem zu haben, den Philipe unsympathisch findet, kann er sich beim besten Willen nicht vorstellen. Diese Erfahrung hat er genügend aus dem Internet kennen gelernt, wo er schon erlebte, dass das tatsächliche Aussehen eines Chatpartners bei persönlichem Kontakt nicht mit dem Bild identisch ist, mit dem sich der Andere im Netz vorstellte. In so einem Fall ist Philipe ehrlich und verabschiedet sich schnell wieder von seinem Blind Date.

 

 

"Der erste Eindruck ist halt immer der optische", erzählt er uns "und wenn jemand, den man zuerst optisch attraktiv findet, nach dem ersten Treff immer noch sympathisch ist, hat der natürlich viel bessere Chancen."
Für Philipe sollte Sex aber nicht das Wichtigste im Leben sein, er sieht es lediglich als eine sehr angenehme Beschäftigung an. So ist er auch nicht auf der ständigen Suche; dass es andere täglich im Internet tun, ist für ihn unverständlich und kommt für ihn nicht in Frage. Vielleicht ist das auch der Grund warum Philipe noch frei und ungebunden ist. Natürlich hat der Single gelegentlich heiße Affären, und aus den sogenannten One Night Stands wurden sogar Geschichten, die man quasi unter die Rubrik "Fickfreunde" zählt, "aber für eine Beziehung hat es bisher nicht gereicht, die suchten alle im Endeffekt dann doch immer wieder etwas anderes." In dem Fall, dass er seinem Lebenspartner begegnet, würde er diesem aber auch von seinen filmischen Abenteuern berichten. "Besser ich erzähle ihm persönlich von meiner Filmerei, als dass er es über Andere, Dritte erfährt. Früher oder später kommt ja doch alles ans Tageslicht."
Angst davor, dass Philipe in seinem Beruf auf seine Filmqualitäten angesprochen wird, hat er nicht, schließlich geht der, der mich in einem Porno erkennt, dann ja auch das Risiko ein, sich selbst als Porno-Konsument zu outen. Auf die Frage, wie denn für ihn guter Sex auszusehen hat, wirkt Philipe verlegen.
Trotzdem gibt er zu, dass guter Sex für ihn abwechslungsreich, vielseitig und variationsreich sein muss und dass ihm, wenn es um reinen Sex geht, ein großer Schwanz auch ganz angenehm ist. Er gesteht aber auch, dass er in dem Fall, wenn außer seinem Schwanz kein anderer Besuch an-"steht", sich entweder eiskalt geduscht zum Schlafen legt oder getreu dem Motto "Selbst ist der Mann" persönlich Hand anlegt. Was sich dabei in seinem Kopf abspielt, verrät er uns leider nicht, außer dass er nicht auf einen Porno zurückgreift, denn "das bringt es auch nicht mehr wirklich, weil ich ja weiß, was wirklich hinter der Kamera abläuft und wie viel Schweiß und Konzentration in so einer Arbeit steckt." Und dass hat er ja live und in Farbe beim Film in einer Massenorgie miterlebt. Obwohl seine höchste Teilnehmerzahl bei privaten Abenteuer im Viererbereich lag, empfand Philipe die Szene im Pool mit sechs Männern schon eher als ein riesiges Durcheinander "Da kam man schon ins schleudern, welche Hand zu wem gehörte, schließlich ist man ja doch eher daran gewöhnt, sich nur auf Einen zu konzentrieren." Und dann fügt er mit einem spitzbübischem Lächeln hinzu: "Es hat zwar auch etwas Erotisches, wenn viele zupacken, aber ich genieße es doch noch mehr, wenn ich selbst zupacken kann."

Ob Philipe beim Betrachten seines eigenen Films geil wird, konnte er übrigens zu diesem Zeitpunkt noch nicht verraten. Wir werden aber an dem Mann dran bleiben.