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Auch bei ihrem neuen XXX-PROJEKT zeigen uns Tom und
Uli eine ganze Reihe zeigefreudiger Jungs, die es lieben, sich mit der
sexuellen Formel AV alp - OV alp zu beschäftigen. In ihrem neuen
Film "Inflagranti" bewaffnet sich ein junger Spanner mit einer Videokamera
und hält seine heimlichen Beobachtungen filmisch fest. Das geht dann
natürlich irgendwann einmal in die Hose, er wird entdeckt, festgehalten, aus
der selben geschält, in einen Sling geworfen und mit der harten Wirklichkeit
konfrontiert.
Bis es allerdings zum Countdown kommt, findet er an den unterschiedlichsten
Plätzen jede Menge Jungs, die es in allen Variationen treiben.
"Inflagranti" steht kurz vor seiner Veröffentlichung im November diesen
Jahres. Davor präsentierten sich die Regisseure mit einem Teil der jungen
Darsteller (u.a. Per, Jimmy und Tailor) am 5. August bei einer öffentlichen
Filmpräsentation im Mannheimer Connexion.
Hier konnte man die Pornostars
persönlich kennen lernen und selbstverständlich signierten sie auch den einen
oder anderen Körperteil. Wir sprachen mit Jimmy Hilton, Tailor MitcheII, Drako
Brice, Andre Roberts, Carl Aniston und Per Richardson, 5 der schauspielernden
Jungs über ihr "Erstes Porno-Mal".

Das Interview
COCK: Wie seid ihr dazu gekommen, in einem Porno
mitzuspielen?
Jimmy: Ich habe meinen Freund Tailor regelrecht dazu überredet. Wir haben von
einem Arbeitskollegen den 1. Teil des Filmes "The First Time" bekommen und da
stand halt im Abspann die Internetadresse. Da haben wir uns zuerst umgeschaut,
später sind wir dann noch einmal bei Gayromeo darüber gestolpert.
Wir haben das Projekt angeschrieben und von dem Regisseur Antwort erhalten.
Tailor: Dass wir uns da überhaupt beworben haben, war eigentlich so eine
schnelle Idee. Wir wollten mal sehen, was so als Antwort kommt. Einfach es mal
ausprobieren...
Drako: Mir hat ein Freund von seinen eigenen
Erfahrungen bei so einem Film-Dreh erzählt und mich dazu motiviert, auch mal
mitzuspielen. Ich habe mich dann übers Internet beim XXX-PROJECT beworben und
bin dann auch für den Film gecastet worden.
Andre: Ich habe Tom und UIi, im Kölner "Station2b"
kennen gelernt; sie haben mir von ihrem Projekt erzählt und da wollte ich mal
just for fun mitmachen.
Per: Ich bin im Gayromeo darauf angesprochen worden,
ob ich Pornos machen möchte. Ich habe mich dann ein bisschen informiert, wie
Pornos so gemacht werden und speziell wie die von XXX-PROJECT so sind und hab
mir dann gedacht, okay, ich probier das mal. Schauen wir mal, was dabei herum
kommt.
Carl: Ich habe schon als Verkäufer bei "THE FIRST
TIME 2"
mitgespielt, der damals im Shop gedreht wurde, in dem ich gearbeitet habe.
Dabei habe ich den Produzenten kennengelernt und mich daraufhin entschlossen,
selbst einmal als Darsteller mitzuspielen.

COCK: Lebt ihr in einer Beziehung oder seid ihr
Singles?
Carl: Ich habe meinem Freund von vornherein erklärt,
dass ich in einem Porno mitspiele, bevor er es von einem anderen erfährt.
Daraufhin hat er sehr bösartig und negativ reagiert. Er war verletzend. Jetzt
bin ich wieder Single.
Drako: Ich bin Single, ich bin noch jung und will zunächst mit Sicherheit
nicht in einer monogamen Beziehung leben und nur mit einem Schwanz ficken
müssen; um es mal so krass zu sagen.
Andre: Ich bin auch Single. Da hat man keine Verpflichtungen, man kann frei
leben und man muss auf niemanden Rücksicht nehmen. Sollte ich jedoch meinem
Traummann gegenüber stehen, würde ich ihn einpacken und mitnehmen.
Jimmy: Taylor und ich sind im Juni seit 6 Monaten
zusammen, haben aber schon nach dem zweiten Monat unsere Erfahrungen mit 3-er
und 4-er gemacht. Wir sind uns aber als Paar sehr wichtig und können den Sex
mit anderen im Kopf ganz gut trennen,
Tailor: Ganz zu Anfang, wo mich Jimmy zum ersten 3-er
überredet hatte, war das für mich schon ein Problem. Ich bin da einfach ins
kalte Wasser gesprungen, weil ich nichts falsch machen und ihn auf keinen Fall
verlieren wollte. Ich war dann doch sehr zufrieden, dass das gut funktionierte
und Spaß gemacht hatte.
Per: Ich bin zwar Single, aber wenn ich gefunden
werde, sage ich nicht nein. Ich habe aber auch schon Beziehungen als 3er, 4er
und 5er hinter mir.
COCK: Ist Sex vor der Kamera anders, als der Sex den
ihr privat habt?
Per: Natürlich besteht da ein Unterschied. Bei einem
Pornodreh schauen viele Leute zu, die Umgebung ist anders und es entsteht
natürlich ein gewisser Druck, auch wenn der nicht spürbar ist. Wenn man privat
Sex hat, ist das alles ganz anders, irgendwie viel leichter. Bei einem Dreh
schaltet man den Kopf mehr ein und achtet auf verschiedene Dinge. Ob die
Position stimmt, ob der Kameramann den richtigen Blickwinkel hat, das ist im
privaten Bereich nicht so.
Drako: Das ist natürlich ein großer Unterschied,
privater Sex ist einfach intimer. Sex vor der Kamera ist zwar auch geil, aber
es ist mehr ein Job. Man zieht sein Programm da ab und hat im Prinzip nicht
wirklich die Geilheit davon.
Andre: Für mich war das eher weniger, ich bin sowieso
etwas exhibitionistisch veranlagt, das war für mich kein Problem.
Carl: Im Grunde genommen ist es das Gleiche. Wenn man sich auf den Sex
konzentriert und komplett abschalten kann, ist es kein Problem, wenn andere
Personen und eine Kamera dabei sind.
Jimmy: Ich habe teilweise
die Kamera sogar vergessen, es war schon dem privaten sehr ähnlich.
Tailor: Und ich habe
festgestellt, das der Sex auch vor der Kamera sehr leidenschaftlich ist. Es
ist nicht nur eine Verabredung mit anderen, bei der man es miteinander treiben
muss, sondern es macht Spaß und ist sehr leidenschaftlich.
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COCK: Privat sucht
ihr eure Partner selbst aus, beim Film müsst ihr mit dem Unbekannten "klar
kommen" - wie ist das?
Andre: Das ist einfach ganz
witzig und spannend, weil man nicht genau weiß, was einen erwartet. Das hat
aber zwischen meinem Partner und mir ganz gut funktioniert, bzw. das passte
ganz gut.
Drako: Ich habe zuerst Fotos von
Andre geschickt bekommen, da fand ich den schon ganz lecker. Und als wir uns
beim ersten Mal begegnet sind, war sofort gegenseitige Sympathie da.
Carl: Meine beiden Filmpartner
waren mir sehr sympathisch. Anfangs waren wir alle ein wenig schüchtern, aber
wenn man in dem Moment offen auf einander zugeht und zeigt, dass man selber
keine Probleme hat, dann wird es eine sehr natürliche Sache.
Jimmy: Wenn uns der oder die Partner nicht zugesagt hätten, würden wir das
ablehnen; also wenn das absolut nicht gepasst hätte, wären wir wieder abgereist.
Per: Die Schwierigkeit besteht
nicht darin, sich auf fremde Leute einzulassen, sondern man muss gucken, ob man
den anderen attraktiv findet; ob man überhaupt mit dem kann. Das ist im
Pornogeschäft nicht ganz einfach, da kriegt man ja Darsteller zugewiesen. Aber
den Tailor und den Jimmy fand ich beide gut.
COCK: Ist es schwer, auf Kommando
einen hoch bekommen zu müssen?
Tailor: Nein, für mich war
das kein Problem
Jimmy: Ich hätte vielleicht bei
einem schlechten Partner meine Probleme, aber die Jungs mit denen wir gedreht
haben, waren so geil, das hat einfach nur Spaß gemacht.
Drako: Auch ich hatte damit keine Probleme, die Leute und vor allem mein Partner
waren einfach cool drauf.
Carl: Wenn man sich konzentrieren
kann, ist es kein Problem. Außerdem stimme ich Drako zu, dass die Filmpartner
und auch die Crew hinter der Kamera super waren.
Andre: Beim Dreh ist es
überwiegend so, dass man zwischendurch immer pausiert, und das man beim Sex dann
nicht alles so extrem ausleben kann, wie man das gerade will, als wenn man es
privat macht. Aber ansonsten hatte ich damit keinerlei Probleme, das lief
eigentlich alles sehr locker ab. Per: Ich fand den Druck im Kopf, jetzt einen
hoch bekommen zu müssen, schon schwierig. Damit man den Produzenten, den
Kameramann und seinen Drehpartner "befriedigte", musste man schon versuchen,
damit klar zu kommen und den Kopf frei zu halten.
COCK: Wie reagiert eure Umwelt
auf eueren Porno Film?
Carl: Zuerst waren sie
erschrocken, dann sagten sie, ich wüßte ja, was ich tue. Ich denke nicht, dass
jemand negativ reagiert. Jeder der das mitbekommt, muß sich den Film angesehen
haben und bekennt sich dadurch ja auch zu Pornos.
Drako: Mein Vater findet das okay, meine Mutter eher weniger. Meine Freunde
wissen das, damit habe ich keine Probleme, die haben sogar vorgeschlagen, dass
wir mal einen Kinoabend machen, aber das muss ja wohl nicht sein. Ich habe aber
auch schon mal als Akt-Modell posiert, von daher kannte mein Umfeld die erste
Stufe.

Andre: Das weiß ich noch nicht.
Meine Eltern wissen das natürlich noch nicht, aber meine besten Freunde habe ich
darüber informiert. Ich lebe als Single, habe keinen festen Partner und brauche
daher auch keinem darüber Rechenschaft ablegen.
Tailor: Das mit dem Porno wissen meine engsten Familienmitglieder noch nicht.
Ich habe mir bisher auch noch keinen Plan gemacht, wie ich das an den Mann
bringe. Ich möchte das am liebsten komplett wegschieben
Per: Meine Mutter weiß das schon,
der habe ich das schon angedeutet. Bei meinen Freunden muss ich überlegen, wem
ich das sage, damit es nicht sofort in der ganzen Gegend breitgetreten wird.
Ansonsten habe ich damit keine Probleme.
COCK: Möchtet ihr im PornoMetier
bleiben?
Per: Ich warte erst einmal ab,
was die Produzenten sagen, ob sie mich noch einmal zu einem Dreh einladen, ob
sie weiteres Interesse haben mich irgendwo einzusetzen, ansonsten muss es halt
wohl das gewesen sein. Wenn Angebote kommen, werde ich gerne bei weiteren Filmen
wieder dabei sein.
Drako: Mein Gott, es gibt
mittlerweile so viele Darsteller. Aber warum nicht, wenn ich in dem Bereich
vielleicht Fuß fassen kann. Und wenn dann weitere Anfragen kommen.
Andre: Schauen wir mal. Lust
hätte ich schon dazu.
Tailor: Es war sehr schön
und wir sind um einige Erfahrungen reicher, und ich denke mal, dass wir bei
einem nächsten Mal auch wieder dabei sind, irgendwie brennt es uns unter den
Nägeln, neue Leute kennen zu lernen.
Carl: Im
nächsten Film werde ich sogar als Hauptdarsteller dabei sein. Ich bin offen,
kann locker damit umgehen und beim ersten Dreh hat alles wunderbar geklappt. und
ich hätte mit 20 x 5 auch die richtigen Körpermaße dazu.
COCK: Habt
ihr Ratschläge an die Leser, die auch mal für einen Film Sex machen möchten?
Tailor: Ich würde den Leuten, die Spaß am Sex und die Lust aufs Experimentieren
haben, raten, einfach mal mitzumachen. Aber man sollte sich keinen unnötigen
Druck machen und sich nicht selbst überschätzen.
Jimmy: Und man sollte im Vorfeld nicht so aufgeregt sein.
Andre: Ich finde auch: es einfach mal auszuprobieren. Dem einen gefällt es, dem
anderen nicht.
Carl: Man sollte keine
Schüchternheit mitbringen, offen für die Sache sein und keine Scheu vor der
Kamera haben, sich konzentrieren, diszipliniert und voll mit Gefühl dabei sein.
Drako: Man(n) sollte sich auf jeden Fall bei seriösen Firmen bewerben und darauf
achten, dass es sich nicht dabei um kleine Privatleute handelt.
Per: Es ist nur wichtig bei so einem Dreh, sich selbst treu zu bleiben, man
selbst zu bleiben und nicht versuchen, eine Rolle zu spielen, die man gar nicht
ist.
COCK: Was war das Besondere an euerem ersten Filmdreh?
Per: Die Atmosphäre war nett,
meine Partner und die Produzenten waren sehr nett, die Umgebung in der wir
gedreht haben, war sehr schön, es war lediglich manchmal einfach zu heiß.
Carl: Jimmy, Taylor und ich haben noch nie gedreht und wir wußten nicht, was auf
uns zu kommt. Wir waren voll dabei und es hat richtig Spaß gemacht.
Tailor: Was unerträglich war, war das Wetter. Der Dreh an sich war schon eine
heiße Sache, da hätten wir auf diese extreme Hitze wirklich leicht verzichten
können. Angenehm waren die Drehs in der freien Natur, das war schon aus dem
Grunde toll, weil es auch für uns eine neue Erfahrung war, es mal öffentlich
irgendwo zu treiben, wo man genau wusste, dass wenige Meter entfernt, doch
völlig ahnungslose Spaziergänger vorbei flanierten, das hat alles ein bisschen
zur Spannung beigetragen.
Drako: Ich fand das besonders Geile am Dreh, war der Reiz erwischt zu werden.
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