FRESH YOUNG PORN FROM GERMANY 
Ein Familienunternehmen der anderen Art
 

XXX-Project ist eine junge vielseitige Firma. Seit ihrer Gründung vor zwei Jahren sind drei Produktionen in liebevoller Handarbeit fertig gestellt worden, die von der ersten Idee bis hin zum Grafik-Layout, Schnitt und Vertrieb komplett am Firmensitz in Köln bearbeitet wurden.
Das Team hinter den Produktionen „The First Time“, „The First Time 2“ und „Inflagranti“ besteht aus dem Produzenten Thomas Firsov und dem Manager Ulrich Jung, die nicht nur geschäftlich Partner, sondern auch im Privatleben ein Paar sind.

„Das Label XXX-PROJECT ist eine Bareback-Produktion mit jungen, süßen Boys.
In unserer Firma entsteht alles rund um die Produktion. Bei dem Label XXX-PROJECT übernimmt Thomas Firsov die Regie und Produktions-arbeit. Ansonsten sind die Aufgaben gerecht aufgeteilt“, erläutert Ulrich Jung das Konzept seiner Firma. „Da wir die ganze Produktion selbst stemmen, gibt es am Set hinter der Kamera nur uns beide. Auch in der Postproduktion versuchen wir, alles selbst zu machen und so unseren eigenen Stil in den Produktionen zu bewahren.“

Thomas Firsov war ursprünglich im Entertainment-Bereich selbstständig, spielte aber schon immer mit dem Gedanken, im Porno-Biz Fuß zu fassen. Über Aktfotografien und die Mitarbeit bei anderen Produktionen fand er den Einstieg in die Branche. Auch Jung kam über Umwege: „Ich bin Mediengestalter für Bild und Ton. Die Branche und die Möglichkeiten gerade auf dem Gay-Markt haben mich schon lange fasziniert. Als ich dann Thomas kennen lernte, wagte auch ich den Sprung ins Business“, erzählt er.

 

Nach einem Erfolgsrezept gefragt, führen die beiden verschiedene Punkte an: Besonderes Augenmerk verwende XXX-PROJECT bei den Produktionen darauf, dass die Modelle deutsch sprechen. Des Weiteren beschäftigen die Kölner seit ihrer dritten Produktion überwiegend exklusive Modelle, was ihrer Ansicht nach die Attraktivität eines  Films entscheidend steigern könne.

Die Darsteller sollen wirken wie „Jungs von nebenan“, damit sich jeder Zuschauer in die Situation hinein versetzen könne. „Die Modelle sollen nicht hunderte von Kilometern entfernt zu sein scheinen“, betont Ulrich Jung. „Unsere Jungs sind nicht über-durchschnittlich hübsch, sondern vermitteln dem Zuschauer eher das Gefühl den Nachbarjungen vor sich zu haben. Ich denke dies ist eine Sparte auf dem Markt, die bisher weitgehend ungenutzt blieb.“

Zu dieser Wirkung trage auch die Wahl der Locations bei. „Unsere ersten beiden Filme sind in Kölner Szenekneipen und –Einrichtungen entstanden. Dies geschah aus dem Grund heraus, dass die Stadt als Gay-Hauptstadt gilt und weil wir unseren Sitz in Köln haben.
Mittlerweile fangen wir aber auch an, unseren Wirkungskreis auszuweiten. Wichtig ist uns vor allem, dass wir immer wieder interessante, neue und spannende Sets für unsere Filme finden“, so Thomas Firsov. „Wir haben es uns zum Ziel gesetzt, den Markt durch hochwertige und innovative Gay-Produktionen zu bereichern.“

Für die Zukunft streben Thomas Jung und Ulrich Jung an, noch weitere Labels ins Leben zu rufen. Geplant ist ein Alternativlabel, welches dann auch diejenigen ansprechen wird, die Bareback-Filme generell ablehnen, da es eine reine Safe-Produktion sein wird. „Im Moment allerdings gilt es erst einmal unser „Mutterschiff“ XXX-PROJECT aufzubauen“, kommentiert Ulrich Jung die Pläne.

GAY-E-LINE No.2 Oktober 2006